Anmeldungen für die Workshops sind offen!

Es geht nur noch zwei Wochen, bis die Internationalen Tablet  Day 2017 eröffnet werden.

Wir sind in den letzen Vorbereitungen, damit die zwei Tage unvergesslich werden.

 

Heute wurde der Link für die Anmeldung der Workshops per Mail an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickt. Bitte melden Sie sich unter booking (aet) tabletdays.eu, sofern Sie diese Mail aus irgendeinem Grund nicht erhalten haben.

 

 

Wir freuen uns sehr, Sie an unserem Event begrüssen zu dürfen!

Inhalte der Workshops

Wir freuen uns sehr, Ihnen die Inhalte der Workshops zu präsentieren!

 

Kurzbeschriebe der Workshops

 

 

Saskia Ebel (D): Videoproduktion mit Greenscreen, FilmStudio

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie am besten einen eigenen Lernfilm für ihre Schülerinnen und Schüler drehen können. Praktische Tipps und Tricks verhelfen zu professionellen Ergebnissen.

 

Mark Anderson (GB): Coding

Das Erlernen von Programmieren wird immer wichtiger. Bei Mark lernen Sie verschiedenste Arten kennen, wie Coding spielerisch im Klassenzimmer eingeführt werden kann.

 

Marcel Kaufmann (FL): Escape Room (EduBreakout)

Escape Rooms erfahren immer grössere Beliebtheit. Das Lösen von Rätseln fördert die Motivation und die Zusammenarbeit im Team. Wie dieser Effekt im Klassenzimmer erzielt werden kann, wird in diesem Workshop vermittelt.

 

Eyk Franz (D): Actionbound – Die digitale Schnitzeljagd am Bodensee

Die Nutzung digitaler Werkzeuge ermöglicht völlig neue Möglichkeiten. Die traditionelle Schnitzeljagd wird mit Hilfe von Tablets noch spannender.

 

Stefanie Maurer (D): Sketch it! Das Gehirn liebt Visualisierungen. Skatchnotes ist eine Technik, mit der auf Tablets schwierige Lerninhalte einfach und schnell – von Hand – aufgezeichnet werden können.

 

Martin Fritze/ Jan Hambsch (D): Posters, Stations an a Reflections Booth – innovativer Sprachunterricht

Wie können Tablets und digitale Medien innovativ in den Sprachunterricht implementiert werden, damit deren Potential bestmöglich ausgenutzt wird. Praktische Tipps, wie Tablets den traditionellen Sprachunterricht bereichern.

 

Kurt Klynen (B): Gaming with dice – stopmotion and storytelling

Nutzen Sie Ihre Chance beim Würfeln im Casino! Mit Hilfe von spannenden Würfelspielen werden neue Geschichten erfunden. Diese Geschichten dann anschliessend einander vorzustellen ist Teil dieses Workshops.

 

Ingo Stein (A) mit „Phywe“: Das digitale Forscherlabor

In diesem Playground lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Welt der Biologie, Physik und Chemie auf forschend-entwickelnde Weise kennen. Mit Hilfe von Sensoren, die ihre Werte in Echtzeit an die Tablets schicken, wird die Welt der Zahlen, die hinter den Phänomenen steckt, aufgezeichnet, dargestellt und interpretiert.

 

Bradley Pfau (CH): Unterrichtsgestaltung mit Mobilen Geräten

Anhand praktischer Beispiele werden Konzepte für die Unterrichtsplanung kennengelernt und angewandt, um sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler effektiver mit Tablets arbeiten können.

 

Joe Dale (GB): Appsmashing Shakespeare Podcasts, Videoclips, Animationen, Texte oder Grafiken – immer im Hinterkopf, die Geschichten des grossen William Shakespeare. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich gegenseitig herausfordern, wer am meisten verschiedene Apps für ein tolles Resultat verwenden kann! Joe wird die Ergebnisse sammeln und am Schluss des Workshops das fertige Buch den Besuchern elektronisch zukommen lassen!

 

Viola Bauer (D): Schülerexperimente multimedial

Innovative, kreative und multimediale Experimentieranleitungen selbst gestalten und den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, völlig neue und kreative Wege in der Dokumentation und Auswertung von Experimenten zu gehen, sind die Ziele von Violas „Station Rotation“.

 

Steve Bass (CH): Digital Storytelling

In einer „Genius Hour“ werden Erfahrungen ausgetauscht und neue, innovative Werkzeuge zum Schreiben von spannenden Geschichten kennen gelernt. Die Kinder zu motivieren, Geschichten zu schreiben und einander zu präsentieren, ist ein Grundbedürfnis aller Menschen.

 

 

Weitere Informationen zu den Workshops und den Trainern finden Sie unter:

http://tabletdays.eu/workshopprogramm/

Zahlungsbestätigungen/Tickets

Ein Grossteil der Tickets sind schon weg! Wir möchten uns jetzt schon bei allen bedanken, die sich angemeldet haben. In den nächsten Tagen folgt der Versandt der Zahlungsbestätigungen und Tickets für die internationalen Tablet Days 2017.

 

Wenn Joe Dale mit Apps jongliert…

An der #molol17  in Oldenburg trafen sich über 1000 Lehrpersonen aus allen Stufen, Schulverantwortliche und verschiedene Aussteller. Das Thema war selbstverständlich der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht.

 

Ich besuchte unter anderem Workshops von drei Trainern, die auch an den Tabletdays zu sehen sind – Joe Dale, Jan Hambsch und Thomas Rittmann. Es war beeindruckend, wie Joe Dale mit verschiedensten Apps herumspielte, wie Jan Hambsch sein grosses Fachwissen jeweils bildlich weitergeben konnte und wie Thomas Rittmann sein Knowhow, zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk, an die Zuhörer bringen konnte. Leider reichte die Zeit nicht, um all die anderen Trainer noch zu besuchen!

 

Eines ist gewiss: An den Tabletdays werden spannende Workshops, komprimiert auf zwei Tage, zu erleben sein, von denen man noch lange zehren wird.

 

Die ersten Tickets sind weg…

Wir freuen uns sehr, dass sich schon über 50 Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Belgien und Luxemburg Tickets für die TabletDays 2017 gesichert haben.

 

Bis Ende Dezember gibt es die letzten Early Bird Tickets. Nutzen Sie die Chance, die Zukunft der Bildung hautnah kennen zu lernen und sich mit Personen aus ganz Europa zu vernetzen.

 

Hinter den Kulissen wird fleissig am Programm gearbeitet, damit sowohl Profis als auch Newcomer voll auf ihre Kosten kommen.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Neue Medien – Neue Lernkultur

Letzte Woche fand die Tagung „Neue Medien – Neue Lernkultur“ der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg statt.

 

Sie startete mit einem Inputreferat von Wolfgang Wirtz. Er ist Co-Leiter der Geschäftsstelle Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfahlen). Das Land NRW hat erkannt, dass es einige zusätzliche Personen braucht, um an Ort und Stelle Lehrpersonen weiterzubilden und auch die technischen Begebenheiten zu unterhalten. Wie bis anhin einer Lehrperson eine halbe Entlastungsstunde für den technischen Support, sowie Tipps und Tricks für den Einsatz von Neuen Medien im Unterricht zu geben, verlangt wohl einiges an Idealismus und Goodwill der Betroffenen. Wird die Implementierung von Neuen Medien im Unterricht wirklich ernst genommen, so kostet es einiges an Zeit und eben auch Geld. Diese momentanen Investitionen werden sich aber längerfristig lohnen.

 

Im zweiten Teil besuchte ich zwei verschiedene Workshops.

 

Im ersten Workshop stellte uns Marlies Schedler die Lernplattform deutsch4alle.at vor. Sie lernt Flüchtlingen, welche oftmals Analphabeten sind, Deutsch. Auf der Homepage hat es verschiedene tolle Ideen und Materialien für Lehrpersonen und freiwillige Helfer, die kostenlos eins zu eins eingesetzt werden können. Es war spannend ihr zuzuhören, wie sie weit über ihren eigentlichen Auftrag mit den Flüchtlingen arbeitet. Dazu braucht es viel Freiwilligenarbeit.

 

Im zweiten Workshop präsentierte uns Thomas Schroffenegger seine Matheplattform „matholino.at“. Die einfach zu bedienende Plattform wird ständig erweitert und kann von Lehrpersonen der Grundschule und Mittelschule kostenlos genutzt werden.

 

Fällt was auf?

 

Unzählige Personen aus dem Bildungsbereich arbeiten weit über ihren eigentlichen Auftrag hinaus, damit sich der Einsatz von Neuen Medien im Unterricht durchsetzen wird und die Geräte so kostengünstig wie nur irgendwie möglich genutzt werden können. Jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass Bildung auch etwas wert sein muss. Und hier möchte ich den Ball den Regierungen der Länder weitergeben. Die Politik ist verantwortlich dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schule den bewussten und vernünftigen Umgang mit Handy, Tablet & Co. lernen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe darf nicht einfach dem Zufall überlassen werden. Dafür liegen uns die Erwachsenen von Morgen zu sehr am Herzen!

Alter Wein in neuen Schläuchen oder neuer Wein in alten Schläuchen?

Einen Tag ( ja wirklich 24 Stunden!) lang austauschen, diskutieren, lernen, ablehnen, zulassen.
Am DataQuest Campus 2016 konnte ich wieder viele neue Inputs erfahren.

Swisscom plant für das Jahr 2020 5G. Was bedeutet dies – 10 Gigabit pro SEKUNDE. Das heisst zehn Mal schneller als aktuell über Glasfaser. Moment mal – Soll meine Schule wirklich ans Glasfasernetz (der Bau ist wohl nicht ganz „billig“…), wenn es in rund 3 Jahren zehn Mal schneller über WLAN geht?

 

Lasst mich wieder zurück zum Hauptgeschäft kommen – das Unterrichten mit Hilfe von Digitalen Medien.

 

Was mussten die Kinder früher in der Schule  können?
Schreiben, Rechnen, Lesen. Kann man gut beurteilen und über Lehrmittel lehren!

 

Was sind die zukünftigen Skills, welche unsere Kinder brauchen werden?
Wir wissen schlichtweg noch nicht, wohin der Weg aktuell hingeht. Seit der Erfindung des Buchdruckes war die Zukunft der Schulbildung wohl kaum so unsicher wie jetzt.

Was denken wir aktuell, was unsere Kinder können müssen, um fit für die Zukunft zu sein?

Schreiben, Rechnen, Lesen, Englisch, Französisch, Informatik, Hygiene, gesunde Ernährung, Umgang mit Geld, Zehnfingersystem, Schul- und Blockschrift… ja und jetzt kommt NOCH mehr dazu, die über allen anderen Lernzielen stehen:
Kommunikation, Kreativität, Kollaboration, kritisches Denken

 

Selbstverständlich können wir diese Skills auch analog lernen:
Gruppenarbeiten, Zeichnen, Werken, Schneiden, Sägen, Singen, Austauschen und das, was der Duden und Brockhaus uns lehrt, kritisch zu hinterfragen – hä???

Jetzt wird es analog wohl etwas schwierig. Wer von Euch hat zu Hause noch den kompletten Brockhaus? Wahrscheinlich kaum jemand…

Was hat aber fast jeder zu Hause: Natürlich – Wikipedia und Google.
Und jetzt wird es spannend: Wurde früher Wissen für viel Geld eingekauft (mit der Sicherheit, dass das, was drin steht auch wirklich stimmt), werden wir heute überflutet mit Fakten und Informationen, welche es auf Korrektheit zu filtern gilt. Und da bin ich gleicher Meinung wie Manfred Spitzer (Mensch, wie schwer mir das fällt!!!). Es braucht gelerntes Vorwissen, um all die Daten auch wirklich kritisch zu hinterfragen.

Vom reinen Aneignen von Wissen, zum Filtern von Informationen und diese dann, und das ist eben neu, KRITISCH zu hinterfragen, da niemand gewährleisten kann, ob es so stimmt oder eben nicht.

Egal ob neuer Wein in alten Schläuchen oder alter Wein in neue Schläuche? Der Wein wird wohl nicht geniessbar sein, auch wenn der beste Weinbauer seine Pflänzchen tagtäglich hegt und pflegt.

Also braucht es neben neuem Wein auch neue Schläuche, damit wir unsere Kinder wirklich fit für die Zukunft machen können.

 

Zum Schluss möchte ich mich vielmals beim DataQuest Team für die perfekte Organisation bedanken! Der Event war wieder grossartig!

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Muss das wirklich auch noch sein…

Von Marcel Kaufmann

 

Ich selbst habe diesen Satz sicherlich schon etliche Male im Zusammenhang mit Schulentwicklung und neuen Themen im Schulalltag gebraucht!

 

Frühenglisch ab der 1.Klasse – Reicht doch auch später noch!

Velokurs in der 2. Klasse – Sollten doch eigentlich die Eltern machen!

Kinderrat – Muss ich jetzt wirklich Zeit einsetzen, um den Kindern Demokratie zu lehren?

Zirkusprojekt – Und wann soll ich bitteschön meine Deutsch- und Mathestunden halten?

Die Themen könnten wahrscheinlich x-beliebig weitergeführt werden.

 

Und dann kamen wir im Oktober 2015 mit der Idee ins Lehrerteam, dass wir eine 1:1 Lösung für unsere Kinder ab dem 2. Semester in der
1. Klasse realisieren möchten, den fixen PC – Raum langsam aber sicher aufgeben wollen und unsere Kinder und Eltern auf die Chancen und Risiken der digitalen Medien aufmerksam machen möchten.

 

Boom! – Muss das jetzt wirklich auch noch sein…

Ja, es muss!

 

Und nein wir können nicht noch ein paar Jahre warten, bis alle Lehrpersonen sich soweit weitergebildet haben, dass sie sich kompetent genug fühlen, um sich (gefühlt) vor eine Klasse voller kleiner Steve Jobs, Bill Gates und Mark Zuckerbergs zu stellen. Ja, die Schulen brauchen Zeit, um auf die Digitalisierung zu reagieren. Nicht einmal die Banken haben dies bis anhin geschafft! Jedoch ist es nun an uns, in eine digitale Zukunft zu starten und die oftmals überforderten Erwachsenen, in Bezug auf digitale Bildung, zu unterstützen.

 

Ein iPad zu Weihnacht von Papi und Mami und einen 50.- iTunes-Gutschein vom Nani mit der Hoffnung, dass sie in ihrem Kinderzimmer schon etwas „Gescheites“ machen werden, fördert die Medienkompetenz unserer Kinder wohl kaum.

 

Ein iPad zu Weihnacht von Papi und Mami und einen 50.- iTunes-Gutschein vom Nani, in Verbindung mit gemeinsamer Zeit, zusammen die Geräte, Apps und Programme kennen zu lernen, fördert die Medienkompetenz unserer Kinder (und auch der Erwachsener) jedoch sehr!

 

Also auf die Frage, ob es das jetzt wirklich auch noch sein muss, gibt es wohl nur eine Antwort: Ja, das muss wirklich sein!